Digitale und analoge Netzwerke: 4 wichtige Lektionen

Ich habe es neulich schon mal erwähnt - Netzwerke sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor auch bei der Jobsuche. Und den Umgang mit Netzwerken kann man lernen.

 

Eine großartige Einstiegsveranstaltung in das Thema hat diese Woche wieder begonnen, und ich nehme das gerne zum Anlass, einen älteren Blogartikel dazu in überarbeiteter Form neu aufzulegen - schließlich ist er nach wie vor aktuell.

 

4 wichtige Lektionen aus der Netzwerkarbeit

Wie und wo netzwerken Sie? Auf XING oder in anderen Online-Communities? In der realen Welt? Oder sind Sie in beiden Sphären zuhause? Dann haben Sie die besten Erfolgsaussichten – meint Tia Peterson in Ihrem Blog-Beitrag Biz Chick Gets Schooled: 4 Important Lessons Learned from Networking, den ich mit ihrer freundlichen Erlaubnis hier auszugsweise (und in's Deutsche übertragen) zitiere:

 

1. Menschen haben noch immer den Wunsch nach persönlichen Verbindungen

Und persönlich heisst wirklich face-to-face! Also: so nahe, dass man dem Gegenüber in die Augen schauen kann, wenn man miteinander spricht. So entstehen tragfähige Verbindungen zwischen Menschen, die sich nicht durch virtuelle Kontakte ersetzen lassen.

 

2. Viele Unternehmer und Selbständige sind NICHT online

Man möchte es kaum glauben, wenn man selber zu denen gehört, die sehr viel online arbeiten – aber längst nicht jeder tut es. Und das gilt nicht nur für relativ „neue“ Medien wie Blogs, Facebook oder Twitter, sondern sogar für klassische B2B-Netzwerke wie XING.

 

3. Marketing-Material „zum Anfassen“ ist noch immer effektiv

Was nehmen Sie zu und von Netzwerktreffen mit? Visitenkarten – das ist sicherlich das Minimum. Aber gerade die mittlerweile selten gewordenen Flyer, Broschüren und Postkarten fallen auf und erzeugen Aufmerksamkeit. Vielleicht ja gerade, weil sie so selten sind.

Wenn es eine Möglichkeit gibt, Materialien auszulegen – nutzen Sie sie! Und sorgen Sie dafür, dass (mindestens) Ihre Gesprächspartner  und Tischnachbarn Ihre Visitenkarte mit nach Hause nehmen. Wer weiß, wann sie sie wieder zur Hand nehmen.

 

4. Laut und vor Publikum über Ihr Geschäft zu sprechen, macht Ihre Ziele deutlich (für Sie und die anderen)

Nicht umsonst gehört ein 60-Sekunden-Spot (auch „Elevator Pitch“ genannt) zum Programm vieler Netzwerkveranstaltungen. Er gibt Ihnen die Chance, andere für Ihre Angebote und Ideen zu interessieren und zu begeistern.

 

Und Sie bekommen eine schnelle Rückmeldung, die Ihnen hilft, Ihre Ideen und Ihren Auftritt ständig zu optimieren. Das ist online nicht selbstverständlich – wenn Sie hier Ihren Leser langweilen, klickt er einfach weg. Langweilen Sie Ihre Zuhörer, merken Sie das. Und Sie merken auch, wenn Sie sie mitreißen oder zumindest gut unterhalten.

 

Wenn Sie also das nächste Mal eine Einladung zu einem Netzwerktreffen, einem Business Lunch oder einem Unternehmerfrühstück bekommen – gehen Sie hin! Sie können nur profitieren, und Spaß macht es obendrein. So, und jetzt höre ich auf, ich muss nämlich los…

Vielleicht treffen wir uns ja mal in der realen Welt – z.B. auf einer Veranstaltung der XING-Gruppen Neckaralb Regionalforum oder Wirtschaftsforum Kirchheim/Nürtingen.

(Zuerst veröffentlicht im März 2011)

 

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