Eat That Frog - Motivation für jeden Tag

  • Motivation durch (materiell oder ideelle) Belohnungen
  • Motivation durch Zeit- und Aufgabenmanagement
  • Motivation durch Ziele und Quoten
  • Motivation durch Zusammenarbeit
  • ... und natürlich: der Frosch. Was es mit dem auf sich hat, beschreibe ich weiter unten.

Fangen wir mit dem Frosch (oder der Kröte) an. Wenn man die schon schlucken muss, so die Idee dabei, dann bringt man es am besten gleich hinter sich. Man erledigt also die unangenehmste Aufgabe des Tages zuerst, idealerweise gleich nach dem Aufstehen. Dann kann man unbelastet in den Tag starten. Funktioniert meiner Erfarung nach besonders gut für Frühaufsteher, braucht aber ein gewisses Maß an Disziplin.

 

Vielleicht gefällt Dir die Idee besser, Dich zu belohnen? Ich kenne einen Versicherungsmakler, der legt sich für jeden erledigten Akquiseanruf einen Fünfer auf die Seite. Und vom so "verdienten" Geld geht er dann abends oder am Wochenende gut Essen oder in's Kino. Natürlich kannst Du auch auf eine größere Anschaffung sparen. Wichtig dabei ist, dass Du klar festlegst, welche Belohnung es wofür gibt, und dass Du Dein Extra-Guthaben für Dich klar erkennbar ansammelst und aufbewahrst. Und wenn Geld nicht so Dein Trigger ist - wie wäre es dann mit einer ideellen Belohnung? Einer guten Tasse Kaffee beispielweise, einem Spaziergang, einer Lieblingsaufgabe oder was immer sonst Dich zum Lächeln bringt. Natürlich erst, wenn die Kröte unten ist ;-)

 

Schmeckt Dir alles noch nicht so recht? Dann versuch's mal mit einem Trick aus dem Zeitmanagement: Du stellst Dir einen Wecker für ein kurzes Zeitfenster. 10 Minuten lang kannst Du auch die unangenehmste Aufgabe aushalten! Und wenn der Wecker klingelt, darfst Du aufhören. Musst Du aber nicht, wenn's doch gar nicht so schlimm war. Dann mach einfach weiter. Strenger ist da die Pomodoro-Methode - da musst Du auch die Pausen einhalten. Wie das genau funktioniert, dazu später mehr.

 

Manche Menschen finden Listen extrem motivierend - genauer gesagt das Gefühl, einen Punkt abhaken zu können. Wenn Du dazu gehörst, zelebriere es: schreib' Dir eine Aufgabenliste mit großen Kästchen vor jedem Eintrag und mach da nach Erledigung feierlich einen kunstvollen Haken. Fühlt sich das gut an? Dann nimm' Dir gleich den nächsten Punkt vor! Am Ende des Tages (oder der Liste) kannst Du sie dann in einer kleinen Zeremonie verbrennen. Oder Du archivierst sie, um Dich später noch mal an Deinem Erfolg zu freuen.

 

Wenn bis jetzt noch immer nichts für Dich dabei war, dann empfehle ich Dir die Zusammenarbeit mit einem Partner. Idealerweise ist das jemand, der in einer ähnlichen Situation ist wie Du - es gibt aber auch Leute, die diese Dienstleitung gewerblich anbieten. Der Vorteil: Du bist jemandem gegenüber für Deine Ziele und deren Erreichung verantwortlich. Bewährt haben sich regelmäßige Telefonate oder auch E-Mails, in denen man sich gegenseitig Rechenschaft ablegt und seine neuen Ziele benennt. Vorteil: Du kannst Deine Erfolge mit jemandem feiern, und wenn mal was schiefgeht, fängt Dich Dein Partner auf.

 

Welche dieser Tricks und Methoden funktionieren für Dich besonders gut? Worüber würdest Du gerne mehr erfahren? Über Dein Feedback freue ich mich - der Button unten führt Dich direkt zur Umfrage.

Und zum Schluss noch ein Hinweis an alle Führungskräfte: Motivation funktioniert ausschließlich von innen! Motivationsversuche von außen, womöglich gar durch Druck, sind immer nur ein Angebot, über dessen Annahme (und damit seine Motivation) der Mitarbeiter selbst entscheidet. Und wenn's dumm läuft, erreichen Sie damit das genaue Gegenteil - und vernichten Motivation.


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